Activities

Die zentrale Activity des Lions Clubs Wiesbaden:  „Auktion für Gutes“

Die „Auktion für Gutes“ ist zu einem echten „Must have“-Event in der Landeshauptstadt Wiesbaden geworden. Dank zahlreicher Partner bietet die Auktion ausgefallene Geschenke, die man sich kaum kaufen kann. Ob Sammlerstücke, Tickets für exklusive Events, Weinraritäten, Urlaubsreisen, Sportwagen-Wochenenden, Fallschirmsprünge oder Essen mit Prominenten – es bleibt kaum ein ungeahnter Wunsch offen. Durch die Auktion des Lions Club Wiesbaden führt Henning Wossidlo, Bauherr der RMCC und ehemaliger Kurdirektor der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Dank zahlreicher Bieter konnten bei den bisherigen neun Auktionen über 150.000 Euro erzielt werden, die über die Weihnachts-Aktion des Wiesbadener Kuriers „ihnen leuchtet ein Licht“ wohltätigen Zwecken in der Rhein-Main-Region zuflossen.

Zusammen mit den engagierten Mitgliedern des Lions Club Wiesbaden stellt eine Vielzahl von Sponsoren die „Besonderen Geschenke“ zur Verfügung, die man kaum kaufen kann. So stehen Reisen ebenso auf der Gebotsliste wie Dreamcar-Wochenenden, VIP-Karten, Rundflüge, Personal Trainings mit prominenten Sportlern, Erlebnis-Wochenenden, Statistenrollen in Fernsehserien, edle, individuelle Essenseinladungen, exklusive Konzerte, Weihnachtsgänse frei Haus und noch so vieles mehr! Jahr für Jahr haben die Bieter die freie Auswahl unter mehr als 60 Auktionsangeboten.

Die „11. Auktion für Gutes“ findet am 17. November 2019 in den Kurhaus-Kolonnaden in Wiesbaden statt.

Richard Oetker, Vorsitzender der WEISSER RING® Stiftung, zusammen mit Jan Rock und Henning Wossidlo (Lions Club Wiesbaden) sowie Stefan Schröder (Chefredakteur Wiesbadener Kurier). Der Erlös von 30.000 wurde mit der Auktion für Gutes im Jahr 2018 erzielt

Internet:
www.auktion-fuer-gutes.de

Facebook:
https://www.facebook.com/auktionfuergutes

Activities

Präsidentschaft: Prof. Dr. Klaus Kleinschmidt

2017/2018

17.000 Euro an Wildwasser-Wiesbaden e.V.

Die Fachberatungsstelle von Wildwasser Wiesbaden e.V. setzt sich seit über 30 Jahren für Frauen und Mädchen ein, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind. Sexuelle Gewalt ist ein Angriff auf die gesamte Persönlichkeit eines Menschen. Viele Betroffene leiden das ganze Leben darunter. Dabei beraten die professionellen Mitarbeiter von Wildwasser e.V. Mädchen und Frauen, denen in der Kindheit oder aktuell sexuelle Gewalt widerfahren ist, bei einer Vermutung von sexueller Gewalt sowie bei Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung. Weiterhin beraten sie Bezugspersonen von Opfern und Fachpersonen wie Lehrer, Ausbilder, Sozialarbeiter, Jugendbetreuer, Heimleiter u.a.

Wildwasser Wiesbaden e.V. führt Präventionsveranstaltungen in Schulen und bei Elternabenden durch. Es werden Gruppengespräche für Frauen angeboten, Therapien für kleine und jugendliche Mädchen sowie Bildungsangebote mit Fortbildungen und Vorträgen mit Begleitung von Institutionen bei Präventions- und Interventionskonzepten. Hinzu kommen Informationsarbeit und Präsenz in der Öffentlichkeit.

Aufgrund seiner wertvollen Arbeit in Wiesbaden, im Rheingau-Taunus-Kreis und Main-Taunus-Kreis wird Wildwasser e.V. zu drei Vierteln durch öffentliche Zuschüsse finanziert, 25% werden jedes Jahr aus Spenden eingeworben. Jedes Jahr wird ein umfassender Tätigkeitsbericht vorgelegt, indem auch die veröffentlichten Presseartikel abgedruckt sind (www.wildwasser-wiesbaden.de). Sein Sitz ist in der Dostojewskistr. 10, 65187 Wiesbaden. Spendenkonto: IBAN DE88 5109 0000 0014 8597 05 ; Wiesbadener Volksbank.

Unser Lions Club Wiesbaden hat den Erlös seiner Auktion für Gutes 2017 über die Aktion „ihnen leuchtet ein Licht“ des Wiesbadener Kuriers in Höhe von 17.000 Euro an Wildwasser-Wiesbaden e.V. für seine hochgeschätzte gemeinnützige Tätigkeit gespendet.

16.000 Euro an die Namibia-Hilfe EWF e.V.

Namibia, einst die Kolonie Deutsch-Südwestafrika ist erst 1990 politisch unabhängig geworden, nachdem es lange Zeit unter südafrikanischer Herrschaft stand. Doppelt so groß wie Deutschland hat es nur 2,2 Millionen Einwohner. 90% der Bevölkerung sind Christen, davon 80% evangelisch, 20% katholisch. Namibia ist ein demokratischer Staat mit Marktwirtschaft, Pressefreiheit und unabhängiger Justiz. Es ist politisch stabil und wegen seiner Naturschönheiten bei Touristen beliebt. Die schulische Ausbildung ist eine wesentliche Grundlage für die nachhaltige Entwicklung des Landes.

In mehr als 40 Jahren hat die Namibia-Hilfe EWF e.V. als gemeinnütziger Verein in Namibia sieben Schulen auf- und ausgebaut und über 50 Schulen mit Spendengeldern gefördert. Sämtliche Zuwendungen werden persönlich vom Gründerehepaar des Vereins vor Ort gebracht und durch zwei Besuche im Jahr nachhaltig betreut. Alle Mitarbeiter der Namibia-Hilfe EWF e.V. ( IBAN DE84 4769 1200 0013 5482 00; Volksbank Ostlippe) arbeiten unentgeldlich, alle Reisen werden privat finanziert.

Die Region Kavango im Nordosten Namibias zählt zu den ärmsten des Landes. Hier hat die Namibia-Hilfe EWF e.V. zwei Grundschulen errichtet bzw. ausgebaut, um gerade den jungen Menschen durch Ausbildung eine Zukunftsperspektive zu eröffnen und damit „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu geben. Da der Schulweg der Kinder teils 15 bis 30 km beträgt, sind Schulunterkünfte notwendig sowie die Verköstigung der Schüler. Für die Wasserversorgung der Schulen sind jeweils zwei Wassertanks erforderlich. Deren Kosten und Installation belaufen sich auf 16.353 Euro.

Unser Lions Club Wiesbaden hat gerne die 16.353 Euro an die Namibia-Hilfe EWF e.V. zur dringend notwendigen Wasserversorgung der zwei Schulen gespendet. Die Arbeiten werden vor Ort von Lionsfreund Wolfgang Fiedler, dem Gründer des Vereins, begleitet.

Präsidentschaft: Prof. Dr. Peter Mildenberger

2016/2017

50.000 Euro für das Projekt „Natur entdecken im Museum“

Das Förderprojekt im Lions-Jahr 2016-2017 hatte speziell Kinder und Jugendliche im Fokus. Unter dem Titel “Natur entdecken im Museum” wurden drei unterschiedliche Bereiche der 2013 unter Leitung von Herrn Fritz Geller-Grimm wiederöffneten Naturhistorischen Sammlungen gefördert. Das Museum Wiesbaden verfügt mit mehr als einer Million Objekten über die zweitgrößte naturhistorische Sammlung in diesem Bundesland. Nach fünfjähriger Bauzeit eröffnete das Haus 2013 eine moderne und objektorientierte Ausstellung unter der Überschrift „Ästhetik der Natur“. Dort werden auf 1.700 Quadratmetern die Naturphänomene Farbe und Form in der Natur sowie Bewegung und Zeit thematisiert. Neben dieser Dauerausstellung präsentiert das Museum regelmäßig Sonderausstellungen auf etwa 800 Quadratmetern. Seit der Wiedereröffnung verfügt das Museum Wiesbaden über die größten pädagogischen Räumlichkeiten im Rhein-Main-Gebiet.

Zunächst wurde die Ausstattung des wunderbaren, mitten im Ausstellungsbereich gelegenen Forschungsraum mit weiteren Stereo-Mikroskopen ergänzt und ein großes Sideboard für die Unterbringung der Lehrmaterialien gefertigt.

Als weiterer Punkt wurde die Konzeption eines pädagogischen Programms für die Abteilung Natur gefördert. Dieses wurde auf der Grundlage bestehender Erfahrungen, die u.a. aus einer Kooperation mit dem Fachbereich Didaktik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz entstanden waren, und unter Berücksichtigung der aktuellen Lehrpläne für die verschiedenen Schulformen entwickelt.

In einem dritten Abschnitt wurden schließlich, passend zu 100 Jahren Lions-Bewegung, 100 kostenfreie Führungen für Kindergärten und Schulen gefördert. Hierbei wurden besonders Einrichtungen berücksichtigt, die nicht einfach und regelmäßig derartige Angebote ansonst im Landesmuseum Wiesbaden wahrnehmen können.

Insgesamt hat der Lions Club Wiesbaden dieses wichtige und aktuelle Projekt mit 50.000 Euro fördern können. Aus diesem Projekt haben sich weiter bestehende Kontakte ergeben. Beispielsweise hat Herr Geller-Grimm während der Auktion für Gutes in den Jahren 2017 und 2018 sehr interessante und nachgefragte interaktive Kurse für Kinder und Jugendliche in den Kurhauskolonnaden veranstaltet und so den Eltern Freiraum für die aktive Teilnahme bei der Auktion ermöglicht.

Präsidentschaft: Dr. Lars Frisch

2015/2016

Berufshilfe für FRESKO e.V.

Was 1986 als eine persönliche Initiative von Wiesbadener Berufsschullehrern begann, um Schülern den Einstieg in den Beruf zu erleichtern, ist heute eine professionelle Organisation mit über 30 Mitarbeitern.

Der Verein wendet sich an Berufsschülerinnen und Berufsschüler, Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger in den Beruf, Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch an Unternehmen, Berufsschulen und Kooperationspartner. FRESKO ist in Wiesbaden fest verwurzelt und engagiert sich als Akteur und Kooperationspartner in regionalen und bundesweiten Netzwerken des Bildungssektors.

FRESKO e.V. bietet für Menschen aller Nationen berufspädagogische Kurse mit hohem Qualitätsanspruch an, unabhängig von parteilicher und konfessioneller Bindung. Wer sich beruflich orientieren oder weiter qualifizieren möchte, eine neue berufliche Perspektive anstrebt oder Angebote im Bereich Deutsch als Fremd- bzw. Zweitsprache sucht, ist bei FRESKO e.V. genau richtig. FRESKO steht für die Vermittlung gesellschaftlicher Werte und Normen und fördert mit ganzheitlichen und nachhaltigen Bildungsangeboten die Chancengleichheit.

So konnte FRESKO im Flüchtlingsjahr 2015 durch berufsspezifische Sprachkurse für qualifizierte Migranten einen beruflichen Neubeginn begleiten. Seit 2013 führt FRESKO e.V. Sprachkurse speziell für aus dem Ausland stammende Pflege(fach)kräfte in der Altenpflege durch.

Der Name des Vereins leitet sich von Freizeit, Essen und Kommunikation ab. Von Anfang an betreibt FRESKO ein Schülercafé in der Kerschensteiner-Schule, in dem man bei gutem Essen zueinander kommt. Hier gibt es Mittagsmenüs, Salate und Snacks. Das Café ist der eigentliche Grundstein des Vereins.
Die Geschäftsführerin Ruth-Weber Jung und der Vorstandsvorsitzende Klaus-Wilhelm Ring konnten bei einem Vortrag den LIONS Club Wiesbaden von der Arbeit von FRESKO begeistern. Unter dem Titel „Eine Arbeit zu haben ist mehr als Geld verdienen“ wurden viele Beispiele von Wiesbadener Bürgern aufgezählt, die den Weg in ein geregeltes Arbeitsleben geschafft haben, manche von ihnen sogar in die Selbstständigkeit.

Der Erlös der 7. Auktion für Gutes kam daher FRESKO e.V. zugute. Davon wurden dringend benötigte PCs und Möbel für die Lehrsäle angeschafft. Wir freuen uns, daß wir die wichtige Arbeit von FRESKO e.V. unterstützen können.

Präsidentschaft: Axel Diedenhofen

2014/2015

Kleinbus und Stipendien für Campus Klarenthal

„Gesellschaft im Wandel – mehr unternehmen für die Zukunft, so lautete das Motto für das Lionsjahr 2014/2015, in dem der Lionsclub Wiesbaden sein 60. Bestehen feiern konnte.

In den Vorträgen wurden zahlreiche Aspekte des gesellschaftlichen Wandels und die daraus resultierenden Herausforderungen beschrieben und diskutiert. Wichtige Punkte dabei waren selbstverständlich der demographische Wandel und die Ausbildung junger Menschen. Gerade der Ausbildung junger Menschen kommt dabei eine besondere Bedeutung vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Veränderungen zu. Neben der Vermittlung von Wissen gewinnen zusätzliche Qualifikationen, wie Teamfähigkeit und soziale Kompetenzen immer mehr an Bedeutung. Das Campus Klarenthal bietet einen neuen ganzheitlichen Ansatz mit der Bildung junger Menschen vom Kindergarten bis zum Abitur, und zwar als inklusives Projekt.

Das Konzept der Schule für Alle ermöglicht bei bestmöglicher Förderung des Einzelnen jeden gewünschten Abschluss unter Berücksichtigung der individuellen Möglichkeiten. Insofern war die Förderung der Schule durch den Lionsclub Wiesbaden mit einem behindertengerechten Kleinbus, sowie zwei Stipendien ein Anliegen ganz im Sinne des Mottos – mehr unternehmen für die Zukunft.“

Präsidentschaft: Dr. Dirk Petermeise

2013/2014

13.500 Euro für die Unterstützung des „Forum Demenz“ in Wiesbaden

Aufgrund unserer demographischen Entwicklung nimmt die Anzahl der an Demenz Erkrankten jährlich um geschätzte 40.000 Menschen zu, zur Zeit ca. 1,6 Millionen betroffene Menschen. Die geschätzte Zahl der Kranken im Jahr 2050 wird ca. 3 Millionen betragen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt werden 80 % der Erkrankten von ihren Angehörigen rund um die Uhr zu Hause betreut. Sie alle übernehmen dabei eine sehr schwere verantwortungsvolle Aufgabe, die sich über viele Jahre hin zieht. Sie entlasten den Staat und die Gesellschaft von immensen finanziellen Lasten. Dadurch sind sie in vielfacher Weise von einer Demenzerkrankung mitbetroffen.

Wir müssen in eine Pflege- und Versorgungsrolle hineinwachsen, die viel Kraft kostet und den vorherigen Strukturen in der Beziehung oder in der Familie manchmal völlig entgegengesetzt ist. Sie kämpfen mit problematischen Verhaltensweisen, bei denen die üblichen Lösungsstrategien versagen. Oftmals können sie ihre eigenen Interessen nicht verwirklichen und die Kontakte zu anderen Menschen nicht mehr pflegen. Darüber hinaus wird ihnen ein langer, schmerzvoller Abschied von einem geliebten Menschen auferlegt.

Zusätzlich sind sie beruflich oder altersbedingt und sowie durch eigene Erkrankungen eingeschränkt belastbar, man vereinsamt als pflegender Angehöriger, man kommt aus seinen vier Wände nicht mehr heraus, schämt sich oder will anderen nicht zur Last fallen. Trotzdem machen sie es gerne, leider achten sie dabei zu wenig auf sich selbst.

Aus diesen Gründen, entstand im Rahmen der Altenhilfe in Wiesbaden die Institution des „FORUM DEMENZ“ als übergeordnetes Koordinierungsorgan und Ansprechpartner.

Als Hauptactivity 2013/2014 konnten wir hierfür 13.500 Euro zur Verfügung stellen, die für unterschiedliche Aktivitäten und Dinge, wie zum Beispiel das Begrüßungszimmer der „Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden e. V.“, für eine Bestuhlung des Angehörigen Kaffees in der „Diakonie“ und insbesondere aber auch für Tagesveranstaltungen in der Salzgrotte in Wiesbaden oder einem einwöchigen betreuten Urlaub von Angehörigen und Erkranken in der Eifel und vieles mehr genutzt wurde.
Dem Lions Club Wiesbaden war es eine Herzensangelegenheit, den aufopferungsvollen Angehörigen etwas Gutes zu tun, koordiniert über das „FORUM DEMENZ“.

 

Weiterhin wurden „EVIM upstairs“, die Wiesbadener Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die auf der Strasse leben, wie auch der „Internetsuchthilfe Mainz e.V.“, eine der ersten bundesweiten nur spendenfinanzierten Anlauf- und Therapiestelle der Kinder- und Jugendpsychatrie der Universitätsmedizin Mainz, jeweils 4.000 Euro zur Verfügung gestellt. Zudem wurden der „Wiesbadener Kunst- und Musikschule“ zum Ankauf eines Flügels 15.000 Euro gespendet.

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