Activities

Zentrale Activity:
„Auktion für Gutes“ bis 2023 und die „Wundertüten“ ab 2020

Die „Auktion für Gutes“ war viele Jahre ein echtes Highlight in der Landeshauptstadt Wiesbaden. Mit der Unterstützung zahlreicher Partner wurden außergewöhnliche Geschenke versteigert – von Sammlerstücken über Tickets für exklusive Events, Weinraritäten, Urlaubsreisen, Sportwagen-Wochenenden bis hin zu Essen mit Prominenten.

Durch die Auktion des Lions Club Wiesbaden führte bis 2019 Henning Wossidlo, Bauherr der Wiesbadener RMCC und ehemaliger Kurdirektor der Landeshauptstadt Wiesbaden, der nach 11 erfolgreichen Auktionen an Lionsfreund Ulf Hansen übergab.

Seit dem Corona-Jahr 2020 setzt der Lions Club auf eine neue Idee:
die „Wundertüten-Aktion“. Sie ersetzt die Auktion für Gutes und begeistert seither mit liebevoll gepackten Überraschungstüten. Dank zahlreicher Käufer konnten bislang cirka 270.000 Euro gesammelt werden, die im Rahmen der Weihnachtsaktion des Wiesbadener Kuriers „ihnen leuchtet ein Licht“ wohltätigen Zwecken in der Rhein-Main-Region zugutekommen.

Activities

Präsidentschaft: Prof. Dr. Peter Mildenberger

2016/2017

50.000 Euro für das Projekt „Natur entdecken im Museum“

Das Förderprojekt im Lions-Jahr 2016-2017 hatte speziell Kinder und Jugendliche im Fokus. Unter dem Titel “Natur entdecken im Museum” wurden drei unterschiedliche Bereiche der 2013 unter Leitung von Herrn Fritz Geller-Grimm wiederöffneten Naturhistorischen Sammlungen gefördert. Das Museum Wiesbaden verfügt mit mehr als einer Million Objekten über die zweitgrößte naturhistorische Sammlung in diesem Bundesland. Nach fünfjähriger Bauzeit eröffnete das Haus 2013 eine moderne und objektorientierte Ausstellung unter der Überschrift „Ästhetik der Natur“. Dort werden auf 1.700 Quadratmetern die Naturphänomene Farbe und Form in der Natur sowie Bewegung und Zeit thematisiert. Neben dieser Dauerausstellung präsentiert das Museum regelmäßig Sonderausstellungen auf etwa 800 Quadratmetern. Seit der Wiedereröffnung verfügt das Museum Wiesbaden über die größten pädagogischen Räumlichkeiten im Rhein-Main-Gebiet.

Zunächst wurde die Ausstattung des wunderbaren, mitten im Ausstellungsbereich gelegenen Forschungsraum mit weiteren Stereo-Mikroskopen ergänzt und ein großes Sideboard für die Unterbringung der Lehrmaterialien gefertigt.

Als weiterer Punkt wurde die Konzeption eines pädagogischen Programms für die Abteilung Natur gefördert. Dieses wurde auf der Grundlage bestehender Erfahrungen, die u.a. aus einer Kooperation mit dem Fachbereich Didaktik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz entstanden waren, und unter Berücksichtigung der aktuellen Lehrpläne für die verschiedenen Schulformen entwickelt.

In einem dritten Abschnitt wurden schließlich, passend zu 100 Jahren Lions-Bewegung, 100 kostenfreie Führungen für Kindergärten und Schulen gefördert. Hierbei wurden besonders Einrichtungen berücksichtigt, die nicht einfach und regelmäßig derartige Angebote ansonst im Landesmuseum Wiesbaden wahrnehmen können.

Insgesamt hat der Lions Club Wiesbaden dieses wichtige und aktuelle Projekt mit 50.000 Euro fördern können. Aus diesem Projekt haben sich weiter bestehende Kontakte ergeben. Beispielsweise hat Herr Geller-Grimm während der Auktion für Gutes in den Jahren 2017 und 2018 sehr interessante und nachgefragte interaktive Kurse für Kinder und Jugendliche in den Kurhauskolonnaden veranstaltet und so den Eltern Freiraum für die aktive Teilnahme bei der Auktion ermöglicht.

Präsidentschaft: Dr. Lars Frisch

2015/2016

Berufshilfe für FRESKO e.V.

Was 1986 als eine persönliche Initiative von Wiesbadener Berufsschullehrern begann, um Schülern den Einstieg in den Beruf zu erleichtern, ist heute eine professionelle Organisation mit über 30 Mitarbeitern.

Der Verein wendet sich an Berufsschülerinnen und Berufsschüler, Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger in den Beruf, Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch an Unternehmen, Berufsschulen und Kooperationspartner. FRESKO ist in Wiesbaden fest verwurzelt und engagiert sich als Akteur und Kooperationspartner in regionalen und bundesweiten Netzwerken des Bildungssektors.

FRESKO e.V. bietet für Menschen aller Nationen berufspädagogische Kurse mit hohem Qualitätsanspruch an, unabhängig von parteilicher und konfessioneller Bindung. Wer sich beruflich orientieren oder weiter qualifizieren möchte, eine neue berufliche Perspektive anstrebt oder Angebote im Bereich Deutsch als Fremd- bzw. Zweitsprache sucht, ist bei FRESKO e.V. genau richtig. FRESKO steht für die Vermittlung gesellschaftlicher Werte und Normen und fördert mit ganzheitlichen und nachhaltigen Bildungsangeboten die Chancengleichheit.

So konnte FRESKO im Flüchtlingsjahr 2015 durch berufsspezifische Sprachkurse für qualifizierte Migranten einen beruflichen Neubeginn begleiten. Seit 2013 führt FRESKO e.V. Sprachkurse speziell für aus dem Ausland stammende Pflege(fach)kräfte in der Altenpflege durch.

Der Name des Vereins leitet sich von Freizeit, Essen und Kommunikation ab. Von Anfang an betreibt FRESKO ein Schülercafé in der Kerschensteiner-Schule, in dem man bei gutem Essen zueinander kommt. Hier gibt es Mittagsmenüs, Salate und Snacks. Das Café ist der eigentliche Grundstein des Vereins.
Die Geschäftsführerin Ruth-Weber Jung und der Vorstandsvorsitzende Klaus-Wilhelm Ring konnten bei einem Vortrag den LIONS Club Wiesbaden von der Arbeit von FRESKO begeistern. Unter dem Titel „Eine Arbeit zu haben ist mehr als Geld verdienen“ wurden viele Beispiele von Wiesbadener Bürgern aufgezählt, die den Weg in ein geregeltes Arbeitsleben geschafft haben, manche von ihnen sogar in die Selbstständigkeit.

Der Erlös der 7. Auktion für Gutes kam daher FRESKO e.V. zugute. Davon wurden dringend benötigte PCs und Möbel für die Lehrsäle angeschafft. Wir freuen uns, daß wir die wichtige Arbeit von FRESKO e.V. unterstützen können.

Präsidentschaft: Axel Diedenhofen

2014/2015

Kleinbus und Stipendien für Campus Klarenthal

„Gesellschaft im Wandel – mehr unternehmen für die Zukunft, so lautete das Motto für das Lionsjahr 2014/2015, in dem der Lionsclub Wiesbaden sein 60. Bestehen feiern konnte.

In den Vorträgen wurden zahlreiche Aspekte des gesellschaftlichen Wandels und die daraus resultierenden Herausforderungen beschrieben und diskutiert. Wichtige Punkte dabei waren selbstverständlich der demographische Wandel und die Ausbildung junger Menschen. Gerade der Ausbildung junger Menschen kommt dabei eine besondere Bedeutung vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Veränderungen zu. Neben der Vermittlung von Wissen gewinnen zusätzliche Qualifikationen, wie Teamfähigkeit und soziale Kompetenzen immer mehr an Bedeutung. Das Campus Klarenthal bietet einen neuen ganzheitlichen Ansatz mit der Bildung junger Menschen vom Kindergarten bis zum Abitur, und zwar als inklusives Projekt.

Das Konzept der Schule für Alle ermöglicht bei bestmöglicher Förderung des Einzelnen jeden gewünschten Abschluss unter Berücksichtigung der individuellen Möglichkeiten. Insofern war die Förderung der Schule durch den Lionsclub Wiesbaden mit einem behindertengerechten Kleinbus, sowie zwei Stipendien ein Anliegen ganz im Sinne des Mottos – mehr unternehmen für die Zukunft.“

Präsidentschaft: Dr. Dirk Petermeise

2013/2014

13.500 Euro für die Unterstützung des „Forum Demenz“ in Wiesbaden

Aufgrund unserer demographischen Entwicklung nimmt die Anzahl der an Demenz Erkrankten jährlich um geschätzte 40.000 Menschen zu, zur Zeit ca. 1,6 Millionen betroffene Menschen. Die geschätzte Zahl der Kranken im Jahr 2050 wird ca. 3 Millionen betragen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt werden 80 % der Erkrankten von ihren Angehörigen rund um die Uhr zu Hause betreut. Sie alle übernehmen dabei eine sehr schwere verantwortungsvolle Aufgabe, die sich über viele Jahre hin zieht. Sie entlasten den Staat und die Gesellschaft von immensen finanziellen Lasten. Dadurch sind sie in vielfacher Weise von einer Demenzerkrankung mitbetroffen.

Wir müssen in eine Pflege- und Versorgungsrolle hineinwachsen, die viel Kraft kostet und den vorherigen Strukturen in der Beziehung oder in der Familie manchmal völlig entgegengesetzt ist. Sie kämpfen mit problematischen Verhaltensweisen, bei denen die üblichen Lösungsstrategien versagen. Oftmals können sie ihre eigenen Interessen nicht verwirklichen und die Kontakte zu anderen Menschen nicht mehr pflegen. Darüber hinaus wird ihnen ein langer, schmerzvoller Abschied von einem geliebten Menschen auferlegt.

Zusätzlich sind sie beruflich oder altersbedingt und sowie durch eigene Erkrankungen eingeschränkt belastbar, man vereinsamt als pflegender Angehöriger, man kommt aus seinen vier Wände nicht mehr heraus, schämt sich oder will anderen nicht zur Last fallen. Trotzdem machen sie es gerne, leider achten sie dabei zu wenig auf sich selbst.

Aus diesen Gründen, entstand im Rahmen der Altenhilfe in Wiesbaden die Institution des „FORUM DEMENZ“ als übergeordnetes Koordinierungsorgan und Ansprechpartner.

Als Hauptactivity 2013/2014 konnten wir hierfür 13.500 Euro zur Verfügung stellen, die für unterschiedliche Aktivitäten und Dinge, wie zum Beispiel das Begrüßungszimmer der „Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden e. V.“, für eine Bestuhlung des Angehörigen Kaffees in der „Diakonie“ und insbesondere aber auch für Tagesveranstaltungen in der Salzgrotte in Wiesbaden oder einem einwöchigen betreuten Urlaub von Angehörigen und Erkranken in der Eifel und vieles mehr genutzt wurde.
Dem Lions Club Wiesbaden war es eine Herzensangelegenheit, den aufopferungsvollen Angehörigen etwas Gutes zu tun, koordiniert über das „FORUM DEMENZ“.

 

Weiterhin wurden „EVIM upstairs“, die Wiesbadener Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die auf der Strasse leben, wie auch der „Internetsuchthilfe Mainz e.V.“, eine der ersten bundesweiten nur spendenfinanzierten Anlauf- und Therapiestelle der Kinder- und Jugendpsychatrie der Universitätsmedizin Mainz, jeweils 4.000 Euro zur Verfügung gestellt. Zudem wurden der „Wiesbadener Kunst- und Musikschule“ zum Ankauf eines Flügels 15.000 Euro gespendet.

Präsidentschaft: Wolfgang Groh

2012/2013

Unterstützung für Klasse 2000

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 1948 eine bis heute wegweisende Definition vorgelegt: „Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gerbrechen“.

In der Ottawa Charta von 1986 legte die WHO dann den Grundstein für die Gesundheitsförderung und forderte ein an Gesundheit orientiertes Handeln auf allen gesellschaftlichen Ebenen ein.

Vor diesem Hintergrund will Klasse2000 einen Beitrag dazu leisten, dass Kinder eine positive Einstellung zu sich selbst so-wie wichtige Grundkenntnisse und Fertigkeiten entwickeln, die ihnen helfen, ihren Alltag zu bewältigen und ihr Wohlergehen positiv zu beeinflussen – körperlich, geistig und sozial.

Die Förderung wichtiger Gesundheits- und Lebenskompetenzen steht deshalb im Zentrum des Unterrichtsprogramms Klasse2000: gesund essen & trinken, bewegen & entspannen, sich selbst mögen & Freunde haben, Probleme & Konflikte lösen und kritisch denken & Nein sagen, vor allem zu Tabak und Alkohol. Damit soll sowohl Sucht und Gewalt vorgebeugt als auch die Grundlage für einen gesunden Lebensstil im Jugend- und Erwachsenenalter geschaffen werden. Grundschulen sind ein wichtiger Ort für Gesundheitsförderung, weil sie alle Kinder erreichen – unabhängig vom sozialen Status ihrer Eltern – und sie über einen bedeutenden Zeitraum der Entwicklung begleiten. Nicht umsonst zählen Gesundheitsförderung und Prävention zu den Erziehungs- und Bildungs-aufgaben von Schulen.

Klasse2000 will Grund- und Förderschulen bei diesen Aufgaben so unterstützen, dass sie mit Freude, regelmäßig, qualitativ hochwertig und wirksam umgesetzt werden können. Je mehr Schulen dabei mit machen können, umso stärker wird die gesellschaftliche Wirkung sein.

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